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| ::: Das Fest auf dem Blocksberg ::: |
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Das Fest auf dem Blocksberg
Das Fest auf dem des Teufels Genossen sich trafen, wurde nach
zeitgenössischer Ansicht von Tänzen begleitet. Im Mittelpunkt des
Treibens stand oder saß der Teufel, oft als Bock gezeigt, dem Symbol
tierischer Geilheit und Fruchtbarkeit. Dieser nahm die Huldigungen der
"Hexen" und "Hexer"
Da angenommen wurde - um angebliche "Hexen" auch moralisch
endgültig zu verdammen zu können -, dass das Fest reine, ketzerische
Parodie auf die christliche Messe sein sollte, unterstellte man den
Hexen, dass sie, statt dem Bischof die Hand, dem Teufel den Hintern küssten,
statt Hostien gläubig zu empfangen, sie diese durch Schmähungen
verunglimpften.
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Nackttänze waren im Mittelalter unsittlich
Diese Reigentänze auf dem Hexensabbat sind
vielfach in orgiastischer Form gezeigt wurden. Sie wurden anscheinend
nackt vollzogen, was eine Verbindung zu alten , vorchristlichen
Fruchtbarkeitskulten denken lässt.
Nicht umsonst versuchten Kirche und
Staat im Mittelalter und früher Neuzeit Tänze, Mummenschanz u.a.
sogenannte heidnische Kultrelikte im Volksglauben abzuschaffen und zu
verbieten: denn sie waren nicht gesittet und züchtig genug und sprengten
den Rahmen kirchlicher Normen.
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Die Kirche machte den Flug der Hexen zum Sabbat real
Und am Ende des 15. Jh. hatte die Kirche durch die Inquisition sich
und dem Volk den Gedanken zu Eigen gemacht, dass "Hexen" ganz
real zum Sabbat flögen. Als ein Mittel dazu wurde die sogenannte
"Hexensalbe" angesehen. Aus mittelalterlichen Manuskripten ist
bekannt, welche Bestandteile die Salbe hatte. Und in der Tat scheint
sie, aufgetragen auf die nackte Haut, starke Flughalluzinationen hervorzurufen, wie verschiedene Experimente heutiger Zeit gezeigt haben.
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Detailszenen auf einem
Kupferstich von ca. 1650
Auf diesen Bildszenen fasst
Michael Herr eine Anzahl von Vorstellungen vom
Hexensabbat, vom Blocksbergtreffen, vom Hexentreiben und
von der Dämonenbeschwörung zusammen.
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Es vermengen sich hier Vorwürfe, die die Inquisition den
"Ketzern" machte, mit Vorstellungen aus dem Volksglauben
und Phantasien der sozialen Oberschicht über zauberische Frauen
(Hexen) und Männer (Magier). Mit diesen Bildausschnitten soll
versucht werden, das komplexe, mit einer Vielzahl on Details
angefüllte Bild » Flugschrift
über den Hexensabbat « aufzulösen. Einzelne
Vorstellungen, Bilder und Symbole werden herausgenommen und der
Wirklichkeit bzw. möglichen Deutungen gegenüber gestellt. Feste
sind wichtige Bestandteile des Lebens und ist zur Tradition der
Menschheit geworden. Feste finden
überall statt: auf dem Land in der Stadt, Schulen, Festspiele für
Kinder, Erntedankfeste, Mittelalterfest mit Rittern und Pferden, der
Fantasie an Festen sind kaum Grenzen gesetzt. Besonders
bekannt sind die jüdischen Feste, diese werden in Israel intensiv und auf vielerlei Art
gefeiert. Die Feste finden ihren Ausdruck in traditionellen oder modernen Gebräuchen und Praktiken. Sie prägen darüber hinaus das nationale Leben nachhaltig. Die jüdischen Feste sind "Orientierungspunkte", die den Jahresverlauf in Israel einteilen.
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| Übersicht zu Hexen
- Wicca & Magie |
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