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Dämonen und Dämonenbeschwörung
War die Schadenszauberei eine weibliche Domäne - angeblich wegen der
charakterlichen Schwäche der Frau, wie Bosheit, Tücke, Hinterlist - so
war die Dämonenbeschwörung das Feld der damals tatsächlich praktizierenden
Magier und Zauberer.
Auch diesen wurde ein Pakt mit teuflischen Mächten unterstellt, aber
aus anderen Motiven. Erkenntnisinteresse und wissenschaftliche Neugier
waren ihre Beweggründe, während die Hexen es allein um des "Bösen"
Willen taten.
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Auf den Bildern spielt sich die Beschwörung in einer verfallenen
Ruine, vielleicht einer Kirche, ab. Der Magier steht in einem mit
Symbolen versehenen Kreis um welchen brennende Kerzen stehen. In diesem
Kreis ist er sicher, die Dämonen werden durch die Macht seiner
Beschwörung am Eindringen gehindert, müssen ihm aber zeitweilig
gehorchen.
Lässt er sich durch die Schreckensgestalt der Dämonen dazu
bewegen den Kreis zu verlassen, hätte das seien Tode zur Folge. Zur
Einschüchterung soll auch der Lärm beitagen, den etliche von ihnen -
über ihm fliegend - verbreiten.
Die Dämonenbeschwörung gehört nicht zu den eigentlichen
Hexenvorwürfen. Sie ist ein Zugeständnis des Künstlers an seine zeit
(17. Jhd.), in der der Glaube an Magie eine weite Verbreitung fand.
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Es zeigt, dass Michael Herr die überlieferten, zum Teil auf
heidnischen Ursprung zurückgehenden Bräuche und Vorstellungen kannte
und sie mit den seiner Zeit zu einem Konglomerat von Bildern vermischte.
Es fällt auf, unter welch unterschiedlichen Aspekten er die Hexen
dargestellt hat.
Diese geben nicht nur Aufschluss über seiner
Verarbeitung der Hexenvorstellung, sonder auch über sein Bild von der
Frau: Die negativ bewerteten Laster werden fast nur von Frauen
vollzogen, die dazu noch völlig nackt sind.
Auch dass Frauen lernen und
lesen, schien für ihn zu dem verdammenswerten Treiben auf dem
Blocksberg zu gehören.
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Detailszenen auf einem
Kupferstich von ca. 1650
Auf diesen Bildszenen fasst
Michael Herr eine Anzahl von Vorstellungen vom
Hexensabbat, vom Blocksbergtreffen, vom Hexentreiben und
von der Dämonenbeschwörung zusammen.
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Es vermengen sich hier Vorwürfe, die die Inquisition den
"Ketzern" machte, mit Vorstellungen aus dem Volksglauben
und Phantasien der sozialen Oberschicht über zauberische Frauen
(Hexen) und Männer (Magier). Mit diesen Bildausschnitten soll
versucht werden, das komplexe, mit einer Vielzahl on Details
angefüllte Bild » Flugschrift
über den Hexensabbat « aufzulösen. Einzelne
Vorstellungen, Bilder und Symbole werden herausgenommen und der
Wirklichkeit bzw. möglichen Deutungen gegenüber gestellt. Die
Welt der Dämonen wird gern in Romanen erzählt oder verfilmt
Im heutigem Zeitalter werden immer wieder in Romanen, Serien
und Filmen die Überlieferungen der Menschen von Dämonen bzw.
Gestalten wie Ritterdämonen, Hexendämonen, Teufel usw. erzählt
und nachgespielt.
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Als Klassiker unter den Serien findet sich z.B. Buffy, im Bann der Dämonen.
Bei Buffy handelt es sich um ein Mädchen, das immer wieder von
Vampiren und Dämonen angegriffen wird. Buffy
(gespielt
von Sarah Michelle Gellar) lernt den geheimnisvollen Angel kennen, der
ihr im Kampf gegen das Böse hilft.
Sie verlieben sich ineinander. Wie unmöglich diese Beziehung für die
Vampirjägerin ist, zeigt sich, als Buffy entdeckt, dass Angel ein Vampir
ist. Als besondere Filmgestalt taucht die Hexe Willow (Willow Danielle
Rosenberg) (gespielt von Alyson
Hannigan) auf, welche die beste Freundin von Buffy wird. Willow ist höchst
intelligent, sehr wissbegierig und nimmt in der Serie Buffy eine ganz
besondere Stellung ein. Sie ist vielleicht sogar die mächtigste Figur in
der ganzen Serie.
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- Wicca & Magie |
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