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Der Junge antwortete: " Wenn du es auch so schlecht hättest wie
ich, so würdest du gewiss auch mager sein. Jedesmal, wenn ich abends
schlafen gehe wirft mit die Bäuerin eine Zaum über den Kopf, und ich
werde ein Pferd. Dann reitet sie auf mir fort. Dabei spricht sie
jedesmal "Oben naus und nirgends an!" und sie reitet auf den
Hexenplan wo die Hexen miteinander tanzen."
"Ha!", sprach der Schmiedgeselle, "da lege dich einmal
in mein Bett, und ich werde mich in das deinige legen. Und wenn dann die
Frau zu mir kommt, will ich ihr den Zaum entwinden und ihr über den
Kopf werfen." Gesagt getan, es gelang dem Schmiedgesellen, der Frau
den Zaum zu entwinden und mit dem Rufe " Oben naus und überall
an!" ritt er, nachdem er sie noch bereit gehaltenen Hufeisen
beschlagen hatte, auf den Hexenplan, er als Hexe, sie als Pferd.
Während sie nun dahintrabte, stieß sie an alle im Wege liegenden Hindernisse,
so dass an ihrem Körper kein heiler Fleck zu finden war.
Am Hexenplan angekommen, wurde er von allen Hexen für ihresgleichen gehalten,
und das Pferd blieb unbeachtet. Die Hexen tummelten sich in wilden
Tänzen, zuletzt fingen sie in trunkener Lust an miteinander zu fechten
und heulten dabei den Spruch:
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| "Der verhexte
Stallknecht" Kupfer von Hans
Baldung Grien, 1544 |
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