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Mondzeit und Frau

Hexen-Forum.de - Infos zu dem Thema - Mondzeit und Frau Mondzeit und Frau

Aus alten Kulturen des Mittelmeerraums sind eine große Zahl von Religionen bekannt, welche die Frau mit dem Mond in Zusammen bringen. Manche von der Inquisition im Mittelalter als "Hexenkult" verfolgte Bräuche haben Ähnlichkeiten mit diesen alten Religionen.

In Babylon betete man die Mondgöttin Ischtar oder Astarte an.

Einmal im Monat, zur Zeit des Vollmonds, war ihr "schlimmer Tag", Shabattu genannt, an welchen sie menstruierte An diesem Tag, einem Vorläufer des jüdischen Sabbat, galten die gleichen Tabuvorschriften wie für menstruierende Frauen. 

Es durfte nicht gearbeitet, nicht gereist und nichts Gekochtes gegessen werden. Später feierte man auch den Tag des Neumonds sowie dei Mondviertel, also den 7., 14., 21., und 28. Tag des Monats.

Denn als die Zeit noch nach dem Monde gerechnet wurde, waren alle Monate 28 Tage lang, entsprechend dem Mondumlauf.

Hexen-Forum.de - Informationen zum Thema:  Mond-Zeit und Frau
Tessalische Beschwörung der Mondgöttin

Bete den Mond an und alle Wünsche werden dir erfüllt

... so heißt es im Evangelium der Hexen

 
Bei den Ägyptern wurde Isis, bei den Griechen und Römern Selene und Luna als Mondgöttin verehrt. Auch Hekate, die Schutzherrin der Zauberinnen und Hexen verkörpere für die Griechen den Mond. Sie stellte die abnehmende, dunkle und machtvolle Seite des Mondes dar. Ihr war am 13. August ein Mondfest geweiht. Am gleichen Tag fand in Rom das Fest der Diana statt. Das Christentum übernahm den 13. August als Maria Himmelfahrt. Maria wird besonders in den südlichen Ländern oft "Der Mond der katholischen Kirche" genannt.

In den antiken Religionen hatte der Mond eine weibliche Gestalt, sein Ab- und Zunehmen diente der Zeitrechnung. die Mondgöttin war Spenderin der Fruchtbarkeit, Hüterin des Regens und des Taus und wurde deshalb bei der im Mittelmeerraum gefürchteten Dürrezeit von der Mondpriesterin um regen angefleht. Was die Mondpriesterin jedoch zum Wohl der Menschen tat, wurde im Mittelalter von der Hexe gefürchtet. Zu den gängigen Hexenvorwürfen der Inquisition gehörte das Regenmachen und der Wetterzauber.

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Erzeugung eines Sturms über dem Meer, 1555
Hexen-Forum.de - Informationen zum Thema:  Diana - Kult
Drei Hexen von Hans Baldung Grien

Die alte Mondzeit lebt in vielen Geschichten, in Gebräuchen, im Aberglauben und in der Medizin weiter. Der weibliche 28 Tage Zyklus stimmt mit dem Mondzyklus überein und in früheren Kulturen menstruierten die Frauen bei Neumond oder bei Vollmond. Auf Grund dieser Tatsache hat die neue Frauenbewegung eine Methode der Empfängnisverhütung entwickelt, die Lunaception, bei der die Mondphasen durch künstliches Licht im Schlafraum nachgeahmt werden. Der Zyklus gleicht sich im Laufe der Zeit einem regelmäßigen 28 Tage Rhythmus an, so dass die empfänglichen Tage genau zu bestimmen sind. Auch Geburten ereignen sich häufiger bei Vollmond und die Schwangerschaft wird heute noch in Mondmonaten berechnet.

Kräutersammler haben bestimmte Regeln, nach denen manche Pflanzen bei zunehmendem oder abnehmendem, manche bei Vollmond gepflückt werden müssen. Hexenrezepte schreiben Kuren vor, die bei Vollmond durchgeführt werden müssen. Warzen unterliegen der umgekehrten Sympathie, sie verschwinden am besten, wenn der Mond zunimmt. Der Hexensabbat soll auch an bestimmten Tagen gefeiert worden sein, die mit dem Mond in Zusammenhang stehen. Darüber weiß man jedoch nichts genaues. Auffällig ist nur, dass auf vielen Sabbatdarstellungen der Sichelmond erscheint. die Weide, im druidischen Baumkalender der Mond- und Hexenbaum, bei den Griechen der Baum der Hekate, wird auf einem Sabbatbild des 15. Jh. umtanzt. In England bestand de Hexenbesen aus Weidenzweigen. Dei Kröte und die Schlange, in der Mythologie alte Mondtiere, sind auch beim Sabbat anwesend. Hexen verwandelten sich oft in Tiere, darunter auch Hasen: der Hase ist ein Fruchtbarkeitssymbol und ebenso dem Mond zugeordnet. Der Ritt auf dem Besen ist bei Mondschein zu unternehmen.
Eine andere Verbindung ist die mit den nordischen Schicksalsgöttinnen, den drei Nornen, welche den Schicksalsfaden spinnen. Da die Christen die heidnischen Gottheiten verteufelt und die Hexen als deren Anhängerinnen verfolgt haben, kann man annehmen, dass in diese Hexendarstellung Überreste des germanischen Glaubens eingeflossen sind.

Warum werden die Hexen so oft mit einem Spinnrocken in der Hand gezeigt? Dazu lassen sich mehrer Fäden spinnen. Der deutsche Volkskundler W.E. Peuckert bringt die Hexen in Zusammenhang mit den deutschen Weibsdämonen, die Percht und Holda, welchen das Spinnen, der Flachs und die kleinen toten Kinder unterstellt waren, und die im Volksglauben mit einem Weiberschwarme durch die Nächte flogen. Die Spinnstuben waren Stätten regelrechter Weiberbünde, die im Dienste der Perchta standen und zu denen Männer keinen Zutritt hatten. Erst im Spätmittelalter tragen auch Männer dem Perchtenkult bei. Zu dier Zeit (und auch schon früher) wird solches Treiben jedoch als Aberglauben verurteilt und mit  "Hexenwesen" in Verbindung gebracht, wie die auf unseren Seiten zitierten Quellen zeigen, siehe Der Kult der Hexen.

Der berüchtigte französische Hexenjäger Jean Bodin, dessen Buch "La Demonomanie des Sorcieres" kurz nach seinem Erscheine 1591 von Johann Fischart übersetzt wurde, fragt sich, warum die Deutschen ihren Mond "männisch" nennen: "Die Alten aber nannten deshalb diese Himmelslunten so männisch, dieweil sie sich beredt hatten, kein Nation wer seiner Weiber Meister, als die das Mondlicht mit männischem Namen nennen."

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