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Kräuterbücher und Hexenrezepte

Hexen-Forum.de - Informationen zum Thema:  Kräuterbücher und Hexenrezepte Kräuterbücher und Hexenrezepte

Die folgenden Texte über Hexensalben, Kräuterwirkungen und dergleichen werden bei manchen Lesern vielleicht die Frage aufwerfen, woher diese Kenntnisse stammen. Es ist oft unklar, wer denn nun "Hexenrezepte" und "Kräuterbücher" schrieb oder benutzte. Wir wollen diese Begriffe deshalb im Voraus erklären.

Hexen-Forum.de - Informationen zum Thema:  Die Hexe als Ärztin - Kräuterbücher & Hexenrezepte

Tollkirsche

(Atropa Belladonna) 

Teufelsbeere-Wutbeere-Schlafkirsche-Wolfsbeere-Irrbeere

Die Tollkirsche ist ein Nachtschattengewächs, ihr Wirkstoff erregt das zentrale Nervensystem und wirkt entspannend. In der Augenheilkunde wird das Mittel ebenso angewandt, wie bei Asthma, Übererregbarkeit und Krämpfen. In größeren Mengen ruft es Vergiftungserscheinungen hervor, z.B. starke Aufregung, Bewusstseinstrübung, Halluzinationen usw. 

Nach Ansicht des Pharmakologen Schenk beginnt die Wirkung mit bewusstseinserweiternden Wahrnehmungen und kann bei falscher Dosierung mit völliger Betäubung und Tobsuchtsanfällen enden. Früher wurde Tollkirsche als Augenschminke benutzt, weil das Gift die Pupillen weitet (bella donna) heißt auf Italienisch "schöne Frau"). Wegen seiner bewusstseinsverändernden Wirkung war das Mittel Bestandteil vieler "Hexenrezepte".

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Stechapfel

(Datura Stramonium)

Asthmablätter-Keuchblätter

Durch verschiedene Alkaloide wirkt der Stechapfel entspannend und fördert bewusstseins-erweiternde Erlebnisse. Die Blätter wurden oft bei Asthma als Räuchermittel zum Inhalieren verwendet. Infolge der beim Inhalieren entstehenden Muskellähmung wird der Krampf gemildert. Nicht sicher ist, ob der Stechapfel tatsächlich Bestandteil der "Hexensalben" war, da er wahrscheinlich erst im 16. Jahrhundert in Europa eingeführt wurde. 

Von Anfang an wurde er vor allem als Rauschmittel verwendet. Heute noch bieten Apotheken manchmal den Hexengläubigen Stechapfelsamen an, da er als Räuchermittel gegen Verhexung im Volksglauben eine Rolle spielt.

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Bilsenkraut

(Hyoscyamus niger)

Todesblumenkraut-Zigeunerkraut

Wie die Namen schon sagen, enthält Bilsenkraut eine stark wirkende Substanz (Hyoscyamin= Todesblume), welche in der magischen Medizin eine wichtige Rolle einnimmt. Es wirkt bewusstseinserweiternd. Antike Namen für Bilsenkraut waren Phythonion und Appolinaris, was auf die Apollokulte und die wahrsagende Pythia des Orakels von Delphi verweist. 

Das Bilsenkraut war Bestandteil vieler "Hexenrezepte", es soll zur Flugsalbe gehört haben und zum Verwirren von Gegnern verwendet worden sein. Noch heute wird in einigen Gegenden Deutschlands mit Bilsenkraut gegen Verhexung geräuchert. Aus dem "Hexenmittel" wurde also ein Mittel gegen die Hexen.

"Hexenrezepte" enthalten angeblich Beschreibungen der Mittel, die wegen ihrer Drogenwirkung oder z.B. als Liebeszauber im Mittelalter und in der Renaissancezeit benutzt wurden. Am bekanntesten sind die Rezepte für "Hexensalben", welche den sich damit einreibenden "Nachtfahrenden" (Von "nachts ausfahren, fliegen") das Erlebnis des magischen Fluges brachte. Diese Rezepte stammen jedoch nicht direkt von den oftmals weiblichen Benutzern der Salbe oder aus Akten der Hexenprozesse. Sie wurden von Ärzten, Astrologen und Wissenschaftlern dieser Zeit aufgeschrieben. 

Diese Männer glaubten an die Wirksamkeit der "natürlichen Magie" und wollten sie in das sich gerade bildende System der Naturwissenschaften einreihen. Sie hatten Begegnungen mit Nachtfahrenden, Angehörigen von Naturreligionen usw., waren an deren Praktiken jedoch allenfalls als Beobachter beteiligt. 

Wir kennen Hexenrezepte also nur vermittelt durch die Schriften dieser Magier und Wissenschaftler. Nach ihrem ersten Auftauchen im 15. und 16. Jahrhundert wurden die Rezepte in wissenschaftlichen und volkstümlichen Schriften weitergereicht und dabei oft bis zur Unkenntlichkeit verändert.

Manche angeblich "echten" Hexenrezepte enthalten verfälschte Angaben, die zu tödlichen Dosierungen führen können. Versuche mit wahrscheinlich authentischen Rezepten wurden immer wieder (und in letzter Zeit verstärkt) durchgeführt. Sie brachten dabei die für "Hexensalben" charakteristischen Flugerlebnisse.

Kräuter und ihre Heilkunst

"Kräuterbücher" sind Abhandlungen über Pflanzen unter praktischen Gesichtspunkten (Nährwert, Heilanwendung). Heute noch werden in der Volksmedizin handgeschriebene Kräuterbücher weitergereicht und es werden immer wieder angeblich auf "uralter Überlieferung" beruhende Bücher gedruckt.

In Wahrheit ist die Herkunft dieser Rezepte weitaus vielfältiger. Schon in der Antike gab es schriftliche Aufzeichnungen über das Wesen der Pflanzen. Diese Manuskripte wurden am Ende des Mittelalters und zu Beginn der Neuzeit gesammelt und zusammen mit bisher mündlich weitergereichten Erkenntnissen der Volksmedizin veröffentlicht.

In Vielem gehen auf diese gedruckten oder handgeschriebenen Werke der Renaissance die heutigen Kräuterbücher zurück. 

Das "ursprüngliche" Wissen der "Kräuterfrauen" vorchristlicher Zeiten ist also nicht direkt bis heute überliefert worden. Die Rezepte heutiger Kräuterheilkundiger stammen aus antiken, mittelalterlichen und mündlich überlieferten Informationen sowie aus ihren eigenen Erfahrungen.

Ein moderner Einfluss auf ihr Wissen sind auch die Schriften der Pharmakologen, besonders die bekannten Arbeiten von Marzell über Heilpflanzen.

Auf Grund ihrer therapeutischen Erfolge mit diesem System der Kräuterheilkunde (z.B. auch die chinesische Kräuterheilkunst) sind die Heiler trotz der Gegnerschaft vieler akademischer Mediziner bei weiten Kreisen der Bevölkerung anerkannt. Gerade die heutige Frauenbewegung versucht , an das Wissen der "Kräuterfrauen" anzuknüpfen und dadurch medizinische Alternativen zu entwickeln.

Gewürze und ihre Bedeutungen

Auch Gewürze haben eine besondere Bedeutung und spielten in Europa bereits im Mittelalter und der Neuzeit eine wichtige Rolle. Sie waren besonders wertvoll, denn sie wurden nicht nur für das Würzen zum Speisen verwendet, sondern auch auch als Konservierungsstoffe und Grundlage für Arzneimittel eingesetzt. Und wer Besitzer seines eigenen Kraut und Rüben-Garten ist, der weiß die Wirkung der Kräuter und Gewürze garantiert zu schätzen.

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