Die Hexe, Sinnbild für verdrängte Sexualität? - Ansichten aus dem dunklen Mittelalter
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Die Hexe, Sinnbild für verdrängte Sexualität?

Hexen-Forum.de - Infos zu dem Thema - Die Hexe - Sinnbild für verdrängte Sexualität Die Hexe-Sinnbild für verdrängte Sexualität? Ansichten aus dem dunklen Mittelalter.

Nicht umsonst suchte man/Mann an den angeklagten Frauen zuerst nach dem sogenannten "Hexenmal", das der Teufel angeblich seinen Dienerinnen aufdrückt. 

Dabei musste die Frau natürlich nackt sein, manchmal wurden ihr sogar alle Haare abrasiert, unter der Achsel, zwischen den Beinen: sie hätte ja Zaubermittel darin verbergen können, war die scheinheilige Begründung. Vergewaltigungen waren an der Tagesordnung. Der Henker soll es gewesen sein? Nein, das hatte der Teufel getan!

Auch die Fragen, die man den Unglücklichen auf der Folter stellte, waren vielfach nur "darauf" bezogen: wie "es" sich angefühlt hätte, ob der Samen kalt oder heiß gewesen wäre usw. 

Es gab auch Foltern, die genau auf diesen Punkt ausgerichtet waren: 

Den sogenannten "Bock", der eine spitz nach oben zulaufende Kante besaß, auf die die Frauen so gesetzt wurden, dass sich durch ihr eigenes Körpergewicht, die Kante tiefer und tiefer in die Geschlechtsteile einschnitt. Begründung: Wer Lust mit dem Teufel hatte, soll auch so gefoltert werden, dass es ihr wieder einfällt!

Die Hexe - eine geile, wollüstige Frau ?

Manchmal kam es vor, dass sich Frauen selbst als "Hexen" bezichtigten und sich selbst anklagten, wirklich auf dem Sabbatfest auf dem Blocksberg gewesen zu sein. Es scheint so, als hätten diese Frauen das Wissen um die "Hexensalbe" gekannt.

Wenn sie sich mit ihr einrieben, dann hatten sie Visionen von Luftfahrten, vom Fliegen, von Festen und Gelagen, aber auch von erotischen und sexuellen Zärtlichkeiten, die sonst verboten waren. Diese Tatsache, dass Frauen vielleicht die Salbe benutzten, nur um sich sexuelle Lust zu verschaffen (bei dem Männermangel im Mittelalter!), reichte auch, um sie zu verdächtigen und anzuklagen.

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Hexen beim Einsalben (Grien 1514).

Welche Rolle spielte Erotik und Sexualität im Mittelalter?

Erotik, Erregung und Lust standen im Mittelalter vermutlich nicht im Mittelpunkt. Vielmehr diente Sexualität zur Zeugung von Nachkommen. Diese Vorstellung hat sich über Generationen fortgesetzt und ist heute noch für viele Menschen ein Tabuthema, vor allem bei älteren Menschen.

Frauen und Männer, die in jungen Jahren Sex nur als eheliche Pflicht betrachteten und dadurch auch eine geringere befriedigende Sexualität hatten, haben dann meist im Alter keine positive Einstellung oder Bezug zu Erotik und Sexualität. Viele ältere Menschen betrachten dies so: Sexualität ohne Zeugung von Nachkommen ist Sünde.

Wer aber sein ganzes Leben lang ein ausgefülltes Sexleben hatte, dann ist es in der Regel auch so, das dies im Alter nicht verändert wird.

Die Hexe - ein Wahnbild der Menschen?

Diese These geht davon aus, dass es keine Hexen gab, sondern dass es Vorstellungen sind, die durch kirchliche Predigten , durch die allgemeine Lebensangst der Zeit, verstärkt wurden. Sie sind gekennzeichnet dadurch, dass sie auf keinen erklärbaren Ängsten beruhen, sondern eben wahnhaft sind Waren dann Frauen erst einmal als Hexen verdächtigt oder glaubten selbst, eine solche zu sein, so waren menschliche Maßstäbe nicht mehr angebrachte und es durfte gefoltert und verbrannt werden.

Die Hexe - durch Hexenprozesse zu einer Hexe gemacht?

Viele Autoren gehen davon aus, dass es zwar den Glauben an Frauen mit übernatürlichen Kräften im Volk gab, dass aber die eigentlichen Hexen, die verbrannt wurden, nicht weiter als Opfer einer unerbittlichen Maschinerie waren. Opfer auch der Denunziationen, der Folter, der Anklagen. Opfer, für die es kein Entrinnen gab: denn es war egal wie sich eine Frau verhielt, brav, aufmüpfig, schlau, dumm, kess, schüchtern... - zur Hexe konnte sie allemal gemacht werden. Es reichte, wenn sie von einer Gefolterten genannt worden war, dass diese sie auf dem Blocksberg gesehen hätte, und schon war sie auch in dem Spinnennetz gefangen.

Da der Vorwurf, jemand sei eine Hexe oder ein Hexer, auf jeden Fall die Verhaftung oder die Folter nach sich zog, war es ein untrügliches Mittel, seine persönlichen wie auch politischen Gegner auszuschalten. Aber nicht nur das, sondern auch Erbstreitigkeiten und Ehekräche wurden auf diese Weise "gelöst".

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