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| Hexenverfolgung - Verfolgung von Frauen |
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Hexenverfolgung im Mittelalter
Frauen wurden verfolgt und gefoltert
Neben Juden waren es im Mittelalter Frauen, die man aus irrationalen Gründen verfolgte, folterte, als Hexen verbrannte Seit dem Antritt der Herrschaft des Christentums war ihr Bild in zwei Pole geteilt.
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Als "reine Jungfrau" wurde sie angebetet, als "lüsternes Weib" wurde sie begehrt, aber auch verachtet.
Die Leibfeindlichkeit, die schließlich in der Ausrottung der Hexen gipfelte, zeigt sich in den Worten des heiligen Odo (876-942)
"Wenn die Menschen das, was unter der Haut steckt, sehen könnten
...
würde es nur Erbrechen verursachen, Weiber anzuschauen ...
Da wir nicht einmal mit den äußersten Fingerspitzen Schleim und Kot
anrühren mögen, warum begehren wir so eifrig, das Schmutzgefäß
selbst zu umfassen."
Da Frauen aufgrund ihrer körperlichen Funktionen mit "Natur" schlechthin identifiziert wurden, waren sie von der strengen Moral des aufkommenden Bürgertums besonders betroffen.
Ihr Anderssein wurde nun ins Gegenteil verkehrt und als Dogma festgesetzt, so dass ihr nur noch das zugestanden wurde, was mit ihrer Natur übereinstimmte. Vier Hexen von Albrecht Dürer
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Mutter und Ehefrau musste sie sein, weil sie von Natur aus so lieb, häuslich, hegend, pflegend sei.
Bild links: Die Alba Madonna von Raffael |
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Ihre Sexualität war nur noch der Fortpflanzung dienlich, sie war das Gefäß in das der Mann seinen Samen legte.
Sinnliche Freuden waren ein Privileg des Adels, den Bürger hinderten sie nur am Erwerb von Wohlstand aus eigener Kraft.
Die "Heimchen und Herd-Ideologie", die bis heute erhalten blieb und im Nationalsozialismus besonders dienlich war, hält Frauen durch Berufsbeschränkungen und Minderqualifizierung aus dem öffentlichen Leben fern. Fiel eine Frau jedoch aus dem Rahmen und akzeptierte ihre naturgegebene Rolle nicht, wurde sie als "Emanze", "Suffragette"
oder "Hexe".. dem Spott und der Diffamierung ausgesetzt. |
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Die Weiberherrschaft 16. Jh. |
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| "Hexe" |
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| "Suffragette" |
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| "Emanze" |
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Die Hexen Verfolgung in heutiger Zeit
Mit den ersten Versuchen von Frauen, sich zu wehren, wurde gegen sie Gewalt
angewendet, die sich nicht nur gegen die aktiven Frauenrechtlerinnen, sondern
gegen alle Frauen als potentielle Gegnerinnen richtete.
Das
"finstere" Mittelalter kannte brutale Foltermethoden und Hinrichtung
auf dem Scheiterhaufen. Doch das Beispiel "Chile" zeigt, dass heute
noch sexistische Folter gezielt bei Frauen angewendet wird.
Die Frauen, die sich heute in Walpurgisnächten mit den hexen
identifizieren, zeigen offen ihre Ablehnung der Jahrhundertalten
männlichen Gewalt.
Sie werden deshalb auch durch Polizeigewalt brutal bekämpft und in Bildzeitungsworten
"aggressive Hexen" genannt.
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| Suffragetten kämpften um
das Frauenwahlrecht |
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| Die
Reaktion auf ihren Hungerstreik: Zwangsernährung |
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Walpurgisnacht 1978 in Hamburg
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| Übersicht zu Hexen
- Wicca & Magie |
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