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Kräuter und ihre heilende Wirkung

Hexen-Forum.de - Informationen zum Thema: Heilkräuter und ihre Wirkung Kräuter und ihre heilende Wirkung

Kräuterwirkungen und dergleichen werden bei manchen Lesern vielleicht die Frage aufwerfen, woher diese Kenntnisse stammen.

Es ist oft unklar, wer denn nun "Hexenrezepte" und "Kräuterbücher" schrieb oder benutzte.

Hier sind einige Kräuter und ihre magische wunderbringenden, heilende, aber auch gefährliche Wirkung (Drogenwirkung) beschrieben.

Hexen-Forum.de - Informationen zum Thema: Heilkräuter und ihre Wirkung

der Wurmfarn

(Aspidium Filix mas)


Waldfarn Irrwurz-Teufelsklaue

Wie schon der Name sagt, ist der Wurmfarn ein wirksames Mittel gegen Würmer und andere Ungeziefer. Andererseits erwähnten schon altrömische Autoren die Wurzel des Farns als Abtreibungsmittel. Nach Ansicht des Pharmakologen Marzell wurde der verwandte Adlerfarn noch in diesem Jahrhundert in Niederbayern zu diesem Zweck genutzt. Der Farnsame wird oft als Zaubermittel bezeichnet, mit dem man große Wunder vollbringen kann. Dass man ihm diese Eigenschaft zuschrieb, liegt vielleicht an seiner goldenen Färbung, derentwegen er als eingefangener Sonnenstrahl galt. Noch im 17. Jahrhundert ließ Herzog Maximilian von Bayern schwere Strafen für alle verordnen, die zu Zauberzwecken "den Farnsamen holen".

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das Mutterkorn

(Claviceps purpurea)

Mehlmutter-Kornmutter

Mutterkorn bildet sich als Schmarotzerpilz am Roggen und anderen Getreidesorten. Es enthält verschiedene Alkaloide, d.h. seine Wirkung ist gefäßverengend und halluzinativ. Da Mutterkorn gefäßverengend wirkt, fand es in der Geburtshilfe als Blutstiller Verwendung. Verwandte Präparate werden noch heute von Gynäkologen verwendet. In der Renaissancezeit entstanden durch mutterkornhaltiges Getreide Massenepidemien (Krämpfe und Lepra-ähnliche Erkrankungen).

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die Alraune

(Mandragorum officinarum)

Die Alraune ist eine der am frühesten in medizinischen Schriften erwähnten Heilpflanzen. Ihre Heimat ist der Mittelmeerraum. Sie hat die Drogenwirkung aller Nachtschattengewächse und ist wohl deshalb als Schlaf- und Liebesmittel berühmt. Die Wurzel der Alraune hat oft ähnliche Konturen wie ein Mensch. Man sah darin oft ein zauberisches "Männlein", welches seinem Besitzer großen Reichtum verschaffen sollte. Die Alraune soll Rauschträume verursachen, bei denen in charakteristischer Weise alle Hemmungen ausgeschaltet sind. Sie kann also Machtträume und erotische Halluzinationen verursachen. Vielleicht gründet sich darauf der doppelte Ruf der Alraune als "Liebesmittel" und Erfüller von Besitzwünschen.

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die Petersilie

(Petrosilenum) 

Garteneppich

In großen Mengen haben verschiedene in der Petersilie enthaltene Wirkstoffe eine das Nervensystem anregende Wirkung. Schon in der Antike wurde sie deshalb als harntreibendes und menstruationsförderndes Mittel angesehen. Mittelalterliche und auch moderne Pflanzenbücher berichten von Abtreibungsversuchen mit Petersilie, die aber nicht ohne Gefahren sein sollen. Im Mittelalter hießen diejenigen Gassen, in denen die Freudenhäuser waren, oft "Petersiliengasse" oder ähnlich. Vielleicht verbirgt sich dahinter ein Hinweis auf Abtreibung mit Petersilie. In den Hexenprozessakten heißt der Teufel manchmal "Peterling", in einem lothringischen Prozess nannte man ihn "Maitre Persil", ein deutlicher Hinweis auf den Teufel als "Hintermann" abtreibender Hebammen und Kräuterweiber.

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das Eisenkraut

(Verbena officinalis)

Druidenkraut- Merkurblutkraut-Sagenkraut

Diese Heilpflanze wird in den heutigen Kräuterbüchern nur selten erwähnt. Sie war im Altertum und im Mittelalter sehr geschätzt. Die Griechen nannten das Eisenkraut "hierobotane", heiliges Kraut. 1555 schrieb ein Heilkundiger, dass das "Kraut Verbena noch heutigs tags mehr in der Zauberei dann in der artznei gesamlet wird".
Es wurde also damals schon von Medizinern nicht mehr richtig ernst genommen. Nach dem "Hexengeflüster", einem modernen Gesundheitsbuch der Frauenbewegung, hilft die Abkochung des Krautes gegen Warzen. Wie Eisenhut, Majoran und andere soll es zur Verstärkung der Geburtswehen nützlich sein. Man sagt auch, die "Hexen" hätten es benutzt, um ihre Körper gegen die Folter mit Feuer unempfindlich zu machen.

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die Raute

(Ruta graveolens)

Die in der Raute enthaltenen Öle sind von beruhigender und krampf lösender Wirkung. Darum ist die Raute eines der beliebtesten Abtreibungsmittel der Volksmedizin. Im botanischen Garten von Paris musste man zeitweise die Rautenbeete umzäunen, um zu verhindern, dass schwangere Frauen das Beet plündern. Zugleich ist die Raute ein magisches Abwehrmittel gegen "böse Einflüsse", z.B. gab es in Süditalien noch im 19. Jahrhundert Rautenstrauch-Amulette gegen den "bösen Blick".

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der Gundermann

(Glechoma Hederacea)

Donnerrebe Totenkraut Kiek dür´n Tun

Wie viele andere Volksheilmittel beeinflusst Gundermann die Muskelspannung und wird deshalb bei Asthma, Verdauungsstörungen und zum Harntreiben verwendet. Es gibt aber auch zahlreiche Berichte über eine bewusstseinserweiternde Wirkung des Krautes, z.B. folgende Sage aus Wettin: Ein Dienstmädchen hörte, dass eine Nachbarin eine Hexe sein soll. Um die Wahrheit zu erfahren wandt sie sich einen Kranz aus Gundermann. Sie konnte nun sehen, wie verschiedene Frauen des Dorfes am Sonntag nach Walpurgis auf Besen und Ofengabeln aus der Kirche geritten kamen. Als aber die Hexen den Kranz auf dem Kopf des Mädchens bemerkten, schlugen sie es solchermaßen, dass es bald starb.

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der Beifuß

(Artemisia vulgaris)

Sonnenwendgürtel-Männerkrieg-Weiberkraut-Weißer Bock

Der Beifuß wurde im Mittelalter als Heilpflanze benutzt, ebenso in der Antike. Verwendet wurde er bei typischen Frauenleiden, besonders sollte er die Menstruation fördern und die Geburt erleichtern. Das Mittel wirkt krampflösend und zugleich gefäßverengend, d.h. es entspannt und stillt zugleich Blutungen. Die Kombination der Wirkungen macht Beifuß als Volksheilmittel besonders wertvoll. Die entspannende Wirkung wird besonders deutlich durch den Volksglauben bezeugt, dass ein Wanderer nie müde wird, wenn er sich Beifuß an die Füße gebunden hat (daher wohl der Name).

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der Eisenhut

(Asconitum Napellus)

Wolfswurz-Venuskutschen

Eisenhut hilft als Betäubungsmittel, bei Nervenschmerzen und Fieber. Das in ihm enthaltene Asconitin wirkt schon in geringen Mengen und war deshalb berüchtigt als Bestandteil von Gifttränken des 17. Jahrhunderts. Auf die Haut aufgetragen verursacht Eisenhut in richtiger Dosierung ein Gefühl des Kribbelns und Halluzinationen. Pharmakologen schrieben deshalb besonders diesem Mittel die Vorstellung der Tierverwandlung zu. Wenn der Eisenhut als Bestandteil der "Hexensalbe" auf die Haut kommt, soll das Kribbeln die Vorstellung entstehen lassen, man trage ein Feder oder Fellkleid.

Das "ursprüngliche" Wissen der "Kräuterfrauen" vorchristlicher Zeiten ist also nicht direkt bis heute überliefert worden.

Die Rezepte heutiger Kräuterheilkundiger stammen aus antiken, mittelalterlichen und mündlich überlieferten Informationen sowie aus ihren eigenen Erfahrungen.

Ein moderner Einfluss auf ihr Wissen sind auch die Schriften der Pharmakologen, besonders die bekannten Arbeiten von Marzell über Heilpflanzen. Auf Grund ihrer therapeutischen Erfolge mit diesem System der Kräuterheilkunde (z.B. auch die chinesische Kräuterheilkunst) sind die Heiler trotz der Gegnerschaft vieler akademischer Mediziner bei weiten Kreisen der Bevölkerung anerkannt.

Gerade die heutige Frauenbewegung versucht , an das Wissen der "Kräuterfrauen" anzuknüpfen und dadurch medizinische Alternativen zu entwickeln.

Auch Gewürze haben eine besondere Bedeutung und spielten in Europa bereits im Mittelalter und der Neuzeit eine wichtige Rolle. Sie waren besonders wertvoll, denn sie wurden nicht nur für das Würzen zum Speisen verwendet, sondern auch auch als Konservierungsstoffe und Grundlage für Arzneimittel eingesetzt. Und wer Besitzer seines eigenen Kraut und Rüben-Garten ist, der weiß die Wirkung der Kräuter und Gewürze garantiert zu schätzen.

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